Freitag, 27. August 2010

5 Fragen an (Berliner) Yogalehrer: Andreas Loh

Und hier eine weitere Folge der Reihe "5 Fragen an (Berliner) Yogalehrer". In dieser Serie stelle ich Berliner Yogalehrern immer die gleichen Fragen. So lernt man sie ein bisschen näher kennen und bekommt schon vor der Stunde eine Ahnung, was für ein Lehrer da vor einem sitzen wird. Nach Patricia Thielemann in der letzten Woche heute: Andreas Loh, Inhaber des Ashtanga Yoga Palace in Berlin Prenzlauer Berg.

Andreas Loh vom Ashtanga Yoga Palace Berlin

1. Wie bist du zum Yoga gekommen?

Auf der Suche nach einer ganzheitlichen spirituellen Praxis habe ich 1999 begonnen Ashtanga Vinyasa Yoga zu üben.

2. Wo und bei wem hast du deine Ausbildung zum Yogalehrer absolviert?

Bei John Scott, David Keil und Swami Nityamuktananda in England.

3. Worauf legst du in deinem Unterricht besonders großen Wert?

Ich lege besonderen Wert darauf, jeden Schüler da zu sehen wo er/sie sich sich im Moment befindet - zu sehen, was der Einzelne gerade braucht.

4. Der Yogaweg ist nie zu Ende. An was arbeitest du gerade?

Ich übe gerade die 7. Serie, d.h. ich übe mich im Vater sein von zwei Kindern. Daneben übe ich Asanas und Pranayama.

5. Dein Lieblingsmantra und deine Lieblingsasana?

Das Maha Mrityunjaya Mantra, auch als „Om Tryambakam” bekannt, findet sich sowohl im Yajur Veda Kapitel drei, Mantra 60 als auch im Rig Veda Mandala sieben, Sukta 59, Mantra zwölf. Es ist ein Mantra der Heilung und Befreiung (Moksha Mantra). Es richtet sich an Shiva und gilt als eines der machtvollsten Sanskrit-Mantras. Das ist eines der schönsten bedeutendsten Mantras der vedischen Tradition: das „große lebenspendende Mantra“, das die Überwindung des Todes symbolisiert. Shiva, der „Dreiäugige“, ist der „Sieger über den Tod“. Das dritte Auge ist Symbol der höheren Intuition und der Zeit und Raum überschreitenden Erkenntnis. Diesem Mantra werden heilende und schützende Kräfte zugeschrieben (Unfälle, physische/psychische Krankheit usw.). Es ist auch ein Befreiungsmantra, das Mantra Shivas. Es verleiht Gesundheit (Arogya), langes Leben (Dirgha-Ayus), Frieden (Shanti), Reichtum (Aishvarya), Wohlstand (Pushti), Zufriedenheit (Tushti) und Unsterblichkeit (Moksha).

Om Tryambakam yajamahe
Sugandhim pushtivardhanam;
Urvaarukamiva bandhanaan -
Mrityormukshiya maamritaat.

Wörtliche Übersetzung:
Om. Der Dreiäugige / wir verehren
Der Duftende / Erhalter der Welt
Wie eine Gurke / von ihrem Stiel
Vom Tod / befreie / nicht von der Unsterblichkeit

Om. Wir verehren den 3-äugigen Shiva (tryambaka- der drei Äugige),
der wohlduftend ist und alle Lebewesen ernährt.
Möge er uns vom Tode befreien und uns dazu reif machen
zur Unsterblichkeit zu gelangen,
genau wie eine reife Gurke von der Pflanze abfällt.

Meine Lieblingsasanas sind Padmasana, der Lotus-Sitz, und Hanumanasana, die Position von Hanuman, dem Affengott (Spagat):


Andreas Loh vom Ashtanga Yoga Palace Berlin

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